Das Projekt Netzwerk "Quality Audit"

„Die Qualitätsentwicklung in die eigene Verantwortung nehmen und sich als critical friends unterstützen.“ Mit diesem Anspruch haben sich die Universitäten aus Bamberg, Greifswald, Ilmenau, Kaiserslautern, Kassel, Lüneburg, Osnabrück, Potsdam, Saarland und Siegen zum Netzwerk Quality Audit zusammengeschlossen. Sie wollen mit kollegialen und peergestützten Verfahren die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre befördern.

In den letzten vier Jahren entwickelten sie ein Beratungs-, ein Benchlearning- und ein Auditverfahren. Diese Verfahren wurden mit den Netzwerkpartnern und unter Einbeziehung aller Statusgruppen (Hochschulleitung, Lehrende, Verwaltung, Studierende) im Rahmen von Workshops erprobt. Die Themen orientierten sich an den Problemstellungen der Hochschulen, die die Workshops ausrichteten.

Die Zusammenarbeit im Netzwerk hat bei den beteiligten Hochschulen zu organisationalen Lerneffekten geführt. Alle Hochschulen haben durch den Austausch und den Vergleich von Praxisbeispielen wichtige Impulse sowie konkrete Lösungsideen für ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen bezogen auf ihr Qualitätsmanagement erhalten.

In den nächsten Jahren sollen die Verfahren methodisch weiterentwickelt und miteinander kombiniert sowie in einen stringenten Lernzyklus mit Vorbereitungs-, Reflexions- und Nachbereitungsphasen eingebettet werden. Langfristiges Ziel ist die Formate so aufzubereiten, dass sie auch von anderen Hochschulen und Hochschulnetzwerken angewandt und für die Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung genutzt werden können.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung / Qualitätspakt Lehre.
 

Aktuelle Beiträge

31.01.2017

Benchlearning zum Thema „Organisationsstruktur des Studierendenservice“ an der Universität des Saarlandes

Einen ersten Benchlearning-Workshop in der zweiten Förderphase richtete die Universität des Saarlandes am 31.01. / 01.02.2017 zum Thema „Organisationsstruktur des Studierendenservice im Zusammenspiel von Fach-, Fakultäts- und Hochschulebene“ aus. Diskutiert wurden die Bedingungen für gelingende Veränderungsprozesse sowie die Frage, wie sich Studien- und Prüfungsorganisation besser aufeinander abstimmen lassen.

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10.11.2016

Auftakt für die zweite Förderphase im Qualitätspakt Lehre

Der Auftakt-Workshop des Projekts fand an der Leuphana Universität Lüneburg statt. Inspiriert durch Poetry- und Science-Slams übten die Hochschulen ihre Qualitätsmanagementsysteme in sieben Minuten und in allgemeinverständlicher Sprache zu präsentieren. Die Vorträge von Prof. Ursula Weisenfeld (Leuphana Universität Lüneburg) und Dr. Anke Rigbers (evalag) befassten sich mit Changemanagement und den Wirkungen von Qualitätsmanagement. In Arbeitsgruppen tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Vorstellungen von der weiteren Zusammenarbeit im Netzwerk aus.

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